Expertenforderung: OpenDesk sollte für Unis gratis sein 13.02.2026

IT-Vertreter deutscher Hochschulen fordern vom Bundesdigitalminister kostenlose Lizenzen für die Open-Source-Office-Alternative OpenDesk, um eine strategische Abhängigkeit von US-Software wie Microsoft zu vermeiden. Aktuell kostet OpenDesk 45 Euro netto pro Nutzer und Jahr, was für eine Universität mit 30.000 Studierenden jährliche Mehrkosten von über 1,6 Millionen Euro bedeutet und den gewünschten Wechsel zur digitalen Eigenständigkeit erschwert. Die Experten befürchten einen Verlust der Kontrolle über die Bildungs- und Forschungsinfrastruktur an nicht-souveräne Ökosysteme, selbst bei Datenspeicherung in der EU, aufgrund von Zugriffen durch US-Behörden. Angesichts steigender Ausgaben des Bundes für Microsoft-Produkte von 274 Millionen Euro (2023) auf 481,4 Millionen Euro (2024) wird eine Lösung bis Mitte 2026 gefordert, um digitale Unabhängigkeit zu gewährleisten.














