Ein russischer Flüssiggas-Tanker, die "Arctic Metagaz", ist nach einer gewaltigen Explosion im Mittelmeer, etwa 300 Kilometer südöstlich von Malta und 280 Kilometer vor der libyschen Küste, ausgebrannt auf hoher See treibend aufgefunden worden. Luftaufnahmen zeigen eine rund 40 Meter lange Lücke im Rumpf des 277 Meter langen Schiffes, verursacht durch die Detonation der LNG-Ladung. Berichten zufolge wurde der unter russischer Flagge fahrende Tanker am Morgen des 3. März von ukrainischen Seedrohnen angegriffen, was zu einem Brand und mehreren Explosionen führte. Die gesamte 30-köpfige Besatzung konnte sich laut dem Seenotrettungszentrum auf Malta rechtzeitig in Rettungsbooten in Sicherheit bringen. Das Schiff transportierte sanktioniertes LNG von Murmansk nach China und deaktivierte kurz vor dem Vorfall sein AIS-System.