Extremismus in Frankreich:Ein Herz für Hitler und Holocaustleugner 13.03.2026

Nach dem gewaltsamen Tod des 23-jährigen Rechtsextremisten Quentin Deranque in Lyon, der von Linksextremisten getötet wurde, wurde ihm in der französischen Nationalversammlung eine Schweigeminute gewidmet, was zu Kontroversen führte. Das Enthüllungsportal „Mediapart“ deckte nun Tausende von verstörenden Online-Posts auf, die Deranque unter drei Pseudonymen zwischen 2023 und 2025 auf der Plattform X veröffentlichte. Diese Posts enthielten offen rassistische, antisemitische, neofaschistische und homophobe Inhalte, darunter auch die Verherrlichung Hitlers und die Forderung nach der Abschaffung des Holocaustleugnungsgesetzes. Deranque war Mitglied neofaschistischer Gruppen und führte einen Marsch von Suprematisten und Neonazis an. Seine Online-Aktivitäten werden als von „seltener Brutalität“ und eindeutig neonazistisch beschrieben, was die Debatte über Extremismus in Frankreich weiter anheizt.















