EZB erhöht die Zinsen: Was das für Sparer und Kreditnehmer bedeutet 11.06.2026

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angekündigt, erstmals seit 2023 die Leitzinsen zu erhöhen, um der steigenden Inflation entgegenzuwirken, die durch den Krieg im Iran und verteuerte Energiepreise angeheizt wird. Der Einlagensatz wird um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent angehoben. EZB-Präsidentin Christine Lagarde wies darauf hin, dass diese Entscheidung nicht präventiv sei, sondern eine Reaktion auf den breiter werdenden Energieschock, der sich allmählich auf die gesamte Wirtschaft auswirkt. Trotz anfänglicher Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen einer strafferen Geldpolitik auf das Wirtschaftswachstum, das im ersten Quartal durch einen Einbruch in Irland belastet wurde, sieht Lagarde das Wachstumspotenzial als nicht signifikant bedroht an. Die Finanzmärkte hatten diese Zinserhöhung bereits erwartet, was sich in gestiegenen Euribor-Raten widerspiegelt. Für Sparer bedeutet dies höhere Zinsen, die jedoch weiterhin unter der Inflationsrate liegen, während Kreditnehmer mit steigenden Kreditkosten konfrontiert sind.














