Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat eine neue Strategie für Rechenzentren vorgestellt, die darauf abzielt, die Kapazitäten in Deutschland bis 2030 zu verdoppeln und die KI-Kapazitäten zu vervierfachen. Die Bundesregierung ist zuversichtlich, diese Ziele angesichts der hohen Nachfrage zu übertreffen. Die Strategie umfasst 28 Maßnahmen, darunter die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sowie die Anpassung der Gewerbesteuer. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst bezeichnete die Strategie als wichtiges Signal, aber nicht als "großen Wurf", da sie zu vage sei und im internationalen Vergleich das Wachstum nicht ausreiche. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche betonte die Bedeutung von Stromverfügbarkeit und schloss eine Beteiligung am subventionierten Industriestrompreis aufgrund von EU-Vorgaben aus. Umweltminister Carsten Schneider forderte den Bau von Rechenzentren in Gebieten mit erneuerbaren Energien und Wasser sowie die kostenlose Abgabe von Abwärme an Wärmenetze.