Die Motive von US-Präsident Donald Trump bezüglich des Konflikts mit dem Iran bleiben rätselhaft, da seine Entscheidungen laut seiner Sprecherin Karoline Leavitt auf einem "Gefühl" basieren, obwohl "Fakten" einbezogen werden. Diese Vorgehensweise, die an die Strategie "Flood the zone with shit" seines ehemaligen Beraters Steve Bannon erinnert, hat eine "Parallelwelt" aus Halbwahrheiten und Lügen geschaffen, die die globale Interpretation von Trumps Handlungen erschwert. Trump selbst liefert widersprüchliche Begründungen für militärische Aktionen, von der Förderung von Freiheit im Iran bis zur Verhinderung von Atomwaffen und der Abwehr eines angeblichen Angriffs. Leavitt bestätigte, dass Trumps Entscheidung zur Operation Epic Fury auf seinem "Gefühl" beruhte, dass der Iran die USA angreifen würde, was die Weltgemeinschaft vor die Herausforderung stellt, die Entscheidungen des mächtigsten Mannes der Welt zu verstehen.