Fast 20 Prozent in Rheinland-PfalzPolit-Forscher: Die AfD ist längst keine Protestwahl mehr 22.03.2026

Die AfD hat bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit 20 Prozent ein neues Rekordergebnis in Westdeutschland erzielt und damit ihr bisheriges Ergebnis in Baden-Württemberg (18,8 Prozent) übertroffen. Politikwissenschaftler sehen die Partei nicht mehr als reine Protestwahl, sondern als etablierte Kraft mit einer festen Stammwählerschaft, die auch im Westen an Unterstützung gewinnt. Der Erfolg der AfD wird auf eine Mischung aus Protest, Unzufriedenheit und Überzeugung zurückgeführt, wobei sie Wähler in strukturschwachen Regionen und solche mit Abstiegsängsten anspricht. Skandale scheinen der Partei weniger zu schaden, da ihre Wähler entweder die Vorwürfe als erfunden betrachten oder in anderen Parteien keine Alternative sehen. Zukünftige Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt (6. September) und Mecklenburg-Vorpommern (20. September) werden mit Spannung erwartet, da die AfD dort hohe Umfragewerte aufweist.















