Fast jeder zweite Bürgergeld-Empfänger sagt, Jobcenter-Termin „bringt nichts“ 17.03.2026

Eine Studie der Bertelsmann Stiftung unter über 1000 Langzeitarbeitslosen, die seit mindestens einem Jahr Bürgergeld beziehen, zeigt ein ambivalentes Bild der Jobcenter. Während 72 Prozent der Befragten die Mitarbeiter als kompetent einstufen und mehr als zwei Drittel mit der Betreuung zufrieden sind, geben 47 Prozent an, dass ihnen die Termine im Jobcenter nichts bringen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nicht verbessern. Die Studie hebt hervor, dass bei Personen mit Vermittlungshemmnissen wie Krankheiten oder fehlenden Qualifikationen (46 Prozent) die Kernaufgaben der Jobcenter wie Beratung und Vermittlung oft zu kurz kommen. Die Bertelsmann Stiftung fordert daher mehr Coaching, Qualifikation und konkrete Stellenangebote, um die Vermittlung in Arbeit zu intensivieren, insbesondere bei Langzeitarbeitslosen ohne solche Hemmnisse, um Kapazitäten für die Betreuung derer mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt freizusetzen.














