FDP-Krise: Christian Dürr bleibt doch vorerst Parteichef, aber es droht Konkurrenz 23.03.2026

Christian Dürr bleibt vorerst FDP-Parteichef, muss sich aber bereits im Mai auf einem Parteitag zur Neuwahl stellen, nachdem er nach den jüngsten Wahlniederlagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz unter massivem Druck stand. Um eine Kampfkandidatur zu ermöglichen, wird Dürr formell von seinem Amt zurücktreten, was er als technischen Vorgang betrachtet, da er nicht vorhat aufzugeben. Der gesamte Bundesvorstand wird ebenfalls neu gewählt, was einen symbolischen Neuanfang für die Partei darstellen soll. Dürr kündigte an, dass die FDP anders auftreten wolle, um ihre Erneuerung zu verdeutlichen, ohne jedoch konkrete Strategien zu nennen. Es wird spekuliert, dass Henning Höne, der Chef des NRW-Landesverbands, eine Herausforderung für Dürr darstellen könnte, während auch Marie-Agnes Strack-Zimmermann eine Doppelspitze angeboten hat, was jedoch von Wolfgang Kubicki abgelehnt wurde.














