"Fehler nicht wiederholen"Unionspolitiker kritisieren Pläne für Riester-Rente scharf 22.03.2026

Unionspolitiker, darunter Stefan Nacke, kritisieren den Gesetzentwurf zur Riester-Rente des Finanzministeriums unter Lars Klingbeil scharf, da er die Fehler der ursprünglichen Reform wiederholen könnte. Sie fordern ein einziges, öffentlich-rechtliches Standardprodukt für die Altersvorsorge, das zentral erklärt und online ohne Vertriebsabschlüsse abgeschlossen werden kann, um Kosten und Bürokratie zu minimieren. Im Gegensatz zum schwedischen Modell mit 0,1 Prozent Verwaltungskosten erlaubt der aktuelle Entwurf bis zu 1,5 Prozent jährliche Kosten, was Nacke als inakzeptabel bezeichnet. Ohne Anpassungen drohe ein unübersichtlicher Markt, der Verbraucher überfordere und die private Vorsorge erschwere, anstatt sie zu fördern.

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