Schüsse auf Exilkünstler in Polen Festnahme nach Mord an Kreml-Kritiker 18.06.2026

In Ostpolen wurde der russische Exilkünstler und Kreml-Kritiker Semjon Skrepezki am Montag auf offener Straße mit fünf Schüssen ermordet. Die polnischen Behörden nahmen einen Verdächtigen mit georgischem Pass fest, der nach Ansicht von Regierungschef Donald Tusk an der Tat beteiligt sein könnte. Skrepezki, der mit bürgerlichem Namen Robert Klusowkow hieß und seit 2021 im Exil lebte, war bekannt für seine kritischen Karikaturen von Präsident Putin und anderen russischen Amtsträgern. Tusk sprach von einem politisch motivierten Mord und deutete die Möglichkeit von "Staatsterrorismus" an, sollte sich eine Beteiligung Russlands bestätigen. Sowohl die Polizei als auch der Inlandsgeheimdienst hatten Skrepezki Schutz angeboten, was er jedoch abgelehnt hatte. Zuvor festgenommene Männer aus Belarus wurden mangels Beweisen wieder freigelassen, die Ermittlungen dauern an.













