Feststoffzellen stellen eine vielversprechende Weiterentwicklung für Elektroauto-Akkus dar, da sie potenziell höhere Energiedichten (400-500 Wh/kg, doppelt so viel wie heutige NMC-Zellen), verbesserte Sicherheit, einen breiteren Temperaturbereich und eine längere Lebensdauer versprechen. Dies könnte zu größeren Reichweiten oder leichteren Fahrzeugen führen. Trotz anfänglichen Optimismus und Ankündigungen von Herstellern wie BMW, Daimler und Stellantis, die eine Einführung vor 2025 anstrebten, sind die Großserienproduktion und die Lösung aller technischen Probleme, insbesondere die Dendritenbildung, noch nicht erreicht. Thomas Schmall von Volkswagen bezeichnet die Feststoffzelle als potenziellen "Gamechanger", doch die Markteinführung verzögert sich.