Feuerwehrleute sehen sich zunehmend mit Alltagsrassismus und rechtsextremen Äußerungen konfrontiert, die das Berufsethos der Feuerwehr untergraben. Trotz des hohen gesellschaftlichen Ansehens des Berufs häufen sich Berichte über diskriminierende Vorfälle, wobei interne Schweigen aus Angst vor Konflikten und dem Verlust des Zusammenhalts oft vorherrscht. Die Feuerwehrverbände reagieren unterschiedlich auf dieses Problem, von freiwilligen Workshops bis hin zu verpflichtenden demokratischen Bekenntnissen. Einige Feuerwachen versuchen, eingefahrene Verhaltensmuster durch Maßnahmen wie die Durchmischung von Gruppen zu durchbrechen und den Zusammenhalt zu stärken, doch die Bekämpfung von Alltagsrassismus und die Schaffung einer offenen, toleranten Arbeitsumgebung bleiben eine fortwährende Herausforderung.