„Fähigkeit zur Verteidigung verzögert“: Bundesheer kürzt bei Aufbauplan 11.06.2026

Das österreichische Bundesheer muss seinen „Aufbauplan 2032+“ angesichts der verfügbaren personellen und finanziellen Mittel in den Jahren 2027 und 2028 zeitlich verzögert und in reduzierter Form umsetzen. Der Generalstab hat eine Prioritätenliste für notwendige Beschaffungen erstellt, während andere Vorhaben, wie der Kauf von Kampfdrohnen, neuer Artillerie und neuen Schützenpanzern, verschoben werden. Die geplante Herstellung der vollen Verteidigungsfähigkeit der Republik wird dadurch verzögert. Obwohl das Verteidigungsbudget schrittweise ansteigt, von knapp 5,2 Milliarden Euro in 2026 auf über 5,4 Milliarden Euro in 2028, reicht dies aufgrund der Inflation nicht aus, um das Ziel von zwei Prozent des BIP bis 2032 zu erreichen. Dies führt zu einer nur teilweisen Erhaltung der Kaufkraft und zwingt zu strengerer Priorisierung bei Infrastruktur, Übungstätigkeit und Beschaffungen, wobei die Luftverteidigung und Digitalisierung Priorität haben.














