Der russische Flüssigerdgas-Tanker "Arctic Metagaz", der seit Anfang März führerlos im Mittelmeer treibt, soll nun in einen libyschen Hafen geschleppt werden, um eine drohende Umweltkatastrophe abzuwenden. Der Tanker, der nach russischen Angaben von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde, driftete zuletzt auf die libysche Küste zu. Italien, Frankreich, Spanien und sechs weitere EU-Staaten hatten zuvor vor einer unmittelbaren ökologischen Gefahr gewarnt. Der libysche Ölkonzern NOC hat ein Spezialunternehmen mit dem Abschleppen beauftragt und eine Notfallzentrale zur Koordinierung der Maßnahmen eingerichtet, um die möglichen Umweltgefahren unter Kontrolle zu bringen.