Neue Zahlen zum Führerschein: „Mehrfaches Nichtbestehen ist die Regel“ 11.02.2026

Der TÜV-Verband hat neue Zahlen zum Führerscheinwesen veröffentlicht, die zeigen, dass die Zahl der durchgefallenen Prüfungen in den letzten zehn Jahren gestiegen ist. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2,04 Millionen Theorie- und 1,89 Millionen Praxisprüfungen abgelegt, was Höchststände darstellt, die jedoch hauptsächlich auf Wiederholungsprüfungen zurückzuführen sind. Insbesondere bei den beliebten Autoführerscheinklassen B und BF17 scheiterten 44 Prozent der Fahrschüler in der Theorie und 37 Prozent in der Praxis, wobei Richard Goebelt vom TÜV-Verband betonte, dass mehrfaches Nichtbestehen zur Regel werde. Die Durchfallquoten im Jahr 2024 lagen bei 45 Prozent in der Theorie und 37 Prozent in der Praxis, ein Anstieg gegenüber 2016. Auffallend sind jedoch die guten Bestehensquoten der Unter-18-Jährigen, die mit 35 Prozent (Theorie) und 24 Prozent (Praxis) deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt liegen und auf eine hohe Motivation der jungen Generation hindeuten.















