Führerscheinreform: Hamburgs Fahrschulen verzeichnen Anmelderückgang 06.02.2026

In Hamburg verzeichnen Fahrschulen seit der Ankündigung einer Führerscheinreform einen deutlichen Rückgang der Anmeldungen, der sich auf 50 Prozent bei etwa 20 Fahrschulen im Zeitraum November bis Januar belief. Die geplante Reform, die von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) im Oktober angekündigt wurde, zielt darauf ab, die Kosten für den Pkw-Führerschein der Klasse B, die derzeit durchschnittlich 3400 Euro bundesweit und in Hamburg etwa 4000 Euro betragen, durch weniger Theoriefragen, den Einsatz von Fahrsimulatoren und reduzierte Sonderfahrten zu senken. Das Gesetz soll frühestens Anfang 2027 in Kraft treten, was für 2026 eine verhaltene Nachfrage erwarten lässt, da Fahrschüler auf günstigere Bedingungen warten. Der Hamburger Fahrlehrerverband nennt gestiegene Fahrzeug- und Personalkosten sowie höhere Prüfungsanforderungen und sinkende Vorkenntnisse der Bewerber als Kostentreiber.














