Unter Präsident Gianni Infantino hat die Fifa ihre Einnahmen massiv gesteigert, wobei der Umsatz pro Vierjahreszyklus von etwa zwei Milliarden Dollar um die Jahrtausendwende auf voraussichtlich 13 Milliarden Dollar bis Ende dieses Jahres anstieg. Diese Entwicklung resultiert primär aus der Vermarktung von TV-Rechten, Sponsoring und der Erweiterung von Turnieren, wie der Erhöhung der Teilnehmerzahl bei der Männer-WM auf 48 Teams sowie der Einführung der neuen Klub-WM. Trotz finanzieller Erfolge steht der Verband in der Kritik: Die EU-Kommission und die US-Justiz prüfen Vorwürfe über exzessive Ticketpreise und undurchsichtige Verkaufsbedingungen. Gleichzeitig sichert Infantino seine Machtposition, indem er die Zahlungen an die 211 Mitgliedsverbände über das Programm «Fifa Forward» von einer Million auf bis zu acht Millionen US-Dollar pro Zyklus erhöht hat.