Finnlands Präsident Alexander Stubb hat russische Bedenken hinsichtlich geplanter Änderungen der Atomwaffenbeschränkungen seines Landes zurückgewiesen. Stubb betonte, dass Finnland in Friedenszeiten keine Atomwaffen auf seinem Territorium zulassen werde, und widersprach damit der russischen Darstellung, die die Pläne als Bedrohung einstuft. Diese Erklärung folgt auf die Ankündigung der finnischen Regierung Anfang März, ein Gesetz aufzuheben, das den Besitz und Transport von Atomwaffen einschränkt, um die militärische Verteidigung zu stärken. Der Kreml hatte daraufhin mit Konsequenzen gedroht.