Gescheiterter Corona-Masken-Kauf Firma fordert vom Bund fast halbe Milliarde Euro 10.06.2026

Vor dem Landgericht Bonn beginnt ein neuer Rechtsstreit über die Beschaffung von Corona-Masken während der Pandemie. Das Unternehmen Pure Fashion Agency fordert vom Bund eine Summe von insgesamt 464 Millionen Euro, bestehend aus 287 Millionen Euro sowie entsprechenden Zinsen. Die Klägerin beruft sich auf eine Kommunikation mit dem damaligen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Beamten seines Ministeriums, die ihrer Ansicht nach einen gültigen Kaufvertrag darstellten. Das Gesundheitsministerium wies die Forderungen hingegen zurück und argumentierte, dass die Firma nicht seriös sei und eine mangelnde Bonität aufweise. Zudem bestreitet das Ministerium die Existenz eines rechtlich bindenden Vertrages. Während viele andere Masken-Prozesse bereits zugunsten der Lieferanten entschieden wurden, steht in diesem spezifischen Fall die Frage im Zentrum, ob überhaupt ein Kaufvertrag zustande kam. Ein Urteil wird in einigen Wochen erwartet.













