Bei einer Rede in Dublin anlässlich des Starts der irischen EU-Ratspräsidentschaft übte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj scharfe Kritik an den Geschäftsmöglichkeiten russischer Oligarchen in Europa. Er erklärte, es gebe Firmen in europäischen Ländern, „deren einziger Zweck es ist, für Russland zu arbeiten“. Diese Unternehmen seien im Besitz oder unter der Kontrolle sanktionierter russischer Oligarchen und versorgten den Aggressor weiterhin mit essenziellen Materialien. Selenskyj forderte die EU auf, die Sanktionen gegen Russland entsprechend zu erweitern.