Im Abschnitt des Rheins zwischen Diessenhofen und Stein am Rhein werden derzeit erneut abgestorbene Quaggamuscheln abgebaggert, um die Schifffahrt zu ermöglichen. Die Schiffsroute der Gesellschaft Untersee und Rhein ist aufgrund von Niedrigwasser und massiven Muschelbanken, die die Wassertiefe verringern, derzeit unterbrochen. Während Kantonsingenieur Dino Giuliani die Arbeiten als Unterstützung eines natürlichen Abflussprozesses verteidigt und ein Monitoring der Laichgebiete zusichert, kritisiert der Schaffhauser Fischereiverband unter Marco Stoll den Eingriff als nicht nachhaltig und schädlich für das Ökosystem. Die Fischer fordern eine Umstellung auf kleinere Flachboote, da die aktuellen Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 1,25 Metern zu groß seien. Geschäftsführer Remo Rey bestätigt, dass die Gesellschaft bereits nach Elektro-Flachbooten mit einem Tiefgang von unter einem Meter sucht, sofern die Finanzierung gesichert ist.