Fleisch könnte gegen Demenz helfen – Studie hinterlässt Eindruck bei Karl Lauterbach 02.04.2026

Eine schwedische Studie mit 2.157 Teilnehmern ab 60 Jahren, die über 15 Jahre beobachtet wurden, legt nahe, dass ein höherer Fleischkonsum das Demenzrisiko bei genetisch anfälligen Personen senken könnte. Insbesondere Träger der Genvarianten APOE3/4 oder APOE4/4, die wöchentlich 800 bis 900 Gramm unverarbeitetes Fleisch konsumierten, zeigten eine langsamere kognitive Verschlechterung und ein geringeres Demenzrisiko im Vergleich zu jenen mit niedrigem Fleischkonsum. Bei Personen ohne diese Genvarianten wurde kein ähnlicher Effekt festgestellt. Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach bezeichnete die Ergebnisse als bedeutsam, betonte jedoch, dass die Studie keine Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge belegen kann und weitere Untersuchungen erforderlich sind.














