Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Großbritannien haben Israel eindringlich vor einer großangelegten Bodenoffensive im Libanon gewarnt und auf deren Verzicht gedrängt, da diese verheerende humanitäre Folgen und einen langwierigen Konflikt nach sich ziehen könnte. Bundeskanzler Friedrich Merz bezeichnete eine solche Offensive als Fehler und äußerte tiefe Besorgnis über die eskalierende Gewalt. Die Hisbollah, unterstützt vom Iran, hat seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar Israel angegriffen, woraufhin die israelische Armee Ziele im Libanon, insbesondere Hisbollah-Hochburgen, ins Visier nahm. Die westlichen Verbündeten verurteilten die Hisbollah-Angriffe und forderten deren Entwaffnung, während die libanesischen Behörden von 886 Toten, über 2100 Verletzten und mehr als einer Million Vertriebenen berichteten.