Fünf Stunden gebucht, fast 2.000 Euro abkassiert: Nachhilfe-Abzocke im Kleingedruckten 13.03.2026

Ein Vater aus Österreich buchte fünf Nachhilfestunden für seine Tochter für 173,95 Euro, wurde aber im Kleingedruckten in ein teures Abonnement gelockt. Die Plattform zog monatlich 477 Euro ab, was zu einer Gesamtsumme von 1.908 Euro führte, dem Zehnfachen des ursprünglichen Preises, für nicht genutzte Stunden. Dieses Vorgehen ist ein wachsendes Geschäftsmodell, auch in Deutschland, wo schätzungsweise 1,1 bis 1,2 Millionen Schüler Nachhilfe erhalten und Eltern jährlich rund 900 Millionen Euro ausgeben. Ein Gericht in Wien erklärte ähnliche Vertragsklauseln für rechtswidrig, was auch für Deutschland relevant ist, wo das „Gesetz für faire Verbraucherverträge“ seit März 2022 monatlich kündbare Verträge und einen gut sichtbaren Kündigungsbutton vorschreibt.














