Am 20. Mai 1987 schrieben ETH-Professor Bernhard Plattner und sein Assistent Hannes Lubich eine E-Mail an Jon Postel in den USA, um für die Schweiz die Länderdomain .ch zu registrieren. Postel gewährte die Anfrage wenige Tage später, und Plattner kommentierte rückblickend, es sei sehr einfach gewesen, «Vater des Schweizer Internets» zu werden. Gleichzeitig versuchte die Schweizer PTT mit ihrem Projekt «Integriertes Fernmeldesystem IFS» ein eigenes digitales Netz aufzubauen, scheiterte jedoch nach 14 Jahren und Investitionen von rund 220 Millionen Franken – ein Flop, der die Schweiz technologisch zurückwarf.