Forscher rechnen mit Veränderung am italienischen Supervulkan: „Neue Phase erhöhter Unruhe“ 23.05.2026

Ein Schwarmbeben mit über 14 Erdstößen, darunter ein Beben der Stärke 4,4, erschütterte am Mittwoch und Donnerstag die phlegräischen Felder westlich von Neapel. Obwohl keine größeren Schäden gemeldet wurden, wurden vorsorglich Schulen geschlossen. Die Region, in der über eine Million Menschen leben, hat seit 2005 eine deutliche Bodenhebung von 1,4 Metern und steigende Temperaturen an den Fumarolen erfahren. Eine neue Studie, an der das staatliche Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) beteiligt war, prognostiziert, dass der Supervulkan bis Anfang der 2030er Jahre eine Bodenhebung von etwa vier Metern erreichen könnte. Die Forscher warnen, dass sich das System einer kritischen mechanischen Schwelle nähert, die zu einem "Regimewechsel" führen könnte, möglicherweise bis 2030-2034, und betonen die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Überwachung.














