Immer mehr Unternehmen bezeichnen KI-Agenten als „Kollegen“ oder „Mitarbeiter“ und führen sie sogar in Organigrammen auf. Eine Studie der Wirtschaftsprofessorin Emma Wiles von der Boston University zeigt alarmierende Folgen: Wenn KI-Tools als handlungsfähige „KI-Mitarbeiter“ statt als einfache Chatbots präsentiert werden, entdecken Menschen 18 Prozent weniger Fehler in deren Arbeit. Zudem neigen sie mit 44 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit dazu, fragwürdige Ergebnisse an Vorgesetzte weiterzuleiten, anstatt selbst Korrekturen vorzunehmen. Dies untergräbt den eigentlichen Zweck des KI-Einsatzes, nämlich Zeitersparnis.