"Babler will die Österreicher für dumm verkaufen" 04.07.2026

Der österreichische Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler verteidigte die jüngste Einigung der „Reformpartnerschaft“ in einem Interview bei Ö1. Er räumte ein, dass die geplante Gesundheitsreform teuer werde, betonte jedoch, dass die Maßnahmen zur Entlastung bestehender Strukturen dienen. Zu den Kernpunkten gehören der Ausbau von Primärversorgungseinheiten sowie die Schaffung gemeinsam finanzierter Facharztzentren. Babler versicherte, dass kleine Spitäler nicht geschlossen, sondern durch zusätzliche Einrichtungen ergänzt werden sollen, um eine flächendeckende Versorgung durch einen „Versorgungsatlas“ zu gewährleisten. Die Einbindung der Bundesländer sei dabei ein zentraler Aspekt der Verhandlungen gewesen. Die politische Opposition reagierte jedoch scharf auf diese Aussagen. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte die Darstellung der Regierung als „unverfrorenen Versuch, die Österreicher für dumm zu verkaufen“ und bezeichnete die Maßnahmen als unzureichend und bürokratisch belastend.















