Irre Posse in Frankfurt: Sicherheitsdienst bewacht für Zehntausende Euro Steuergeld Treppengeländer 27.03.2026

An einer Grundschule in Frankfurt am Main, der Frauenhofschule, wird bei einer Routinebegehung festgestellt, dass ein Treppengeländer sieben Zentimeter zu niedrig ist und nur 103 statt der vorgeschriebenen 110 Zentimeter misst. Als Reaktion darauf setzt die Stadt Frankfurt einen Sicherheitsdienst ein, um das Geländer zu bewachen, bis eine bauliche Lösung gefunden ist. Derzeit sind zwölf Personen im Einsatz, was Kosten von rund 13.700 Euro brutto pro Woche verursacht. Die kommissarische Schulleiterin kritisiert die Maßnahme scharf und bezeichnet sie als Verschwendung von Steuergeldern, die dringend für Schulen benötigt würden, und als Beleg für Planlosigkeit der Ämter. Die Stadt verweist auf die hessische Bauordnung und die Muster-Schulbau-Richtlinie von 2009 als Grundlage für die Vorschrift. Während der Osterferien sollen die Kosten durch Sperrung einzelner Treppen auf 5.000 bis 6.000 Euro sinken.














