Frankreich: Nicolas Sarkozy beteuert erneut Unschuld im Libyen-Prozess 07.04.2026

Im Berufungsprozess um mutmaßliche Wahlkampfgelder aus Libyen hat Frankreichs ehemaliger Präsident Nicolas Sarkozy erneut seine Unschuld beteuert und die Vorwürfe zurückgewiesen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass während seiner Amtszeit als Innenminister Geld aus Libyen für seinen Wahlkampf floss und Sarkozy sich für die Begnadigung des libyschen Geheimdienstvertreters Abdullah al-Senoussi eingesetzt haben soll. Sarkozy, der in erster Instanz 2025 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war, zeigte sich vor Gericht kämpferisch und sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus, während er seine Unschuld bekräftigte. Er wurde bereits in zwei weiteren Fällen wegen versuchter Bestechung und zu hoher Wahlkampfkosten verurteilt, in denen er ebenfalls seine Unschuld beteuert.














