Frankreich:Berufungsprozess: Anklage fordert sieben Jahre Haft für Sarkozy 13.05.2026

Im Berufungsprozess gegen den französischen Altpräsidenten Nicolas Sarkozy in der Affäre um angebliche Wahlkampfgelder aus Libyen hat die Anklage sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von 300 000 Euro gefordert. Sarkozy wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Bestechung, illegale Wahlkampffinanzierung und die Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen. Er beteuert erneut seine Unschuld und bestreitet, Geld von Muammar Gaddafi erhalten zu haben. In erster Instanz war Sarkozy wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, wobei das Gericht keine Beweise für Geldflüsse fand, aber Sarkozy und seine Vertrauten als versuchend einstufte, dieses Geld zu beschaffen. Der Prozess, an dem auch zehn weitere Angeklagte beteiligt sind, läuft bis Ende Mai.














