Französischer Nuklearschirm: Marine Le Pen wittert ein Geschäft mit Deutschland 03.03.2026

Frankreich erweitert seinen nuklearen Schutzschirm auf acht europäische Partner, darunter Deutschland, das eine Schlüsselrolle bei der "forward deterrence" spielen soll. Präsident Macron kündigte eine Aufstockung des französischen Atomwaffenarsenals und die strategische Ausbreitung von Atomwaffen auf europäischem Boden an, um die Kalkulation von Gegnern zu erschweren. Marine Le Pen und Jordan Bardella vom Rassemblement National begrüßen die Beibehaltung der Entscheidungsgewalt beim französischen Präsidenten, fordern jedoch Gegenleistungen von den Partnerländern, wie den vorrangigen Kauf von Rüstungsgütern in Frankreich. Deutschland und Polen haben positiv auf das Angebot reagiert; Deutschland plant eine konventionelle Beteiligung an französischen Nuklearübungen und eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Frühwarnung, Luftverteidigung und "Deep Precision Strike". Frankreich betont, dass es keine nukleare Teilhabe nach amerikanischem Muster anbietet und die Entscheidungsgewalt allein beim Präsidenten verbleibt.














