Frauen fallen bei Merz’ Rentenreform durch das Raster – Expertin mit deutlicher Ansage 02.07.2026

Die geplante Rentenreform der Merz-Regierung wird von Expertin Natascha Wegelin und dem Deutschen Frauenrat scharf kritisiert, da sie Millionen von Frauen benachteiligt. Die Reform, die eine neue Kapitalrente, eine an die Lebenserwartung gekoppelte Rente ab 2032 und die Abschaffung des Minijob-Sonderstatus vorsieht, schützt laut Wegelin primär diejenigen, die bereits kurz vor der Rente stehen. Jüngere Arbeitnehmer, insbesondere Frauen, die häufiger von Teilzeit, Kinderbetreuung und Pflege betroffen sind, müssten künftig mehr einzahlen und trotzdem privat vorsorgen, ohne dass die strukturellen Ursachen von Altersarmut bei Frauen, wie Lohn- und Rentenunterschiede, adressiert werden. Der Paritätische Gesamtverband weist darauf hin, dass das Gender-Care-Gap zu einem Gender-Pay-Gap und schließlich zu einem erheblichen Gender-Pension-Gap führt.














