Fregatten für Deutschland: Doppelt bestellt – damit die Marine nicht wartet 19.03.2026

Das deutsche Verteidigungsministerium plant die Beschaffung von vier neuen Mehrzweckkampfschiffen (Meko-Fregatten) des Herstellers TKMS, um die erheblichen Verzögerungen bei der Lieferung der ursprünglich bestellten sechs Fregatten des Typs F126 von der niederländischen Damen-Werft zu kompensieren. Die F126-Fregatten, deren Stückpreis über 1,5 Milliarden Euro liegt, sind seit Monaten von technischen und finanziellen Schwierigkeiten betroffen, was zu einer Verzögerung von mindestens zwei bis drei Jahren führt und die Fähigkeitsprobleme der Marine verschärft. Diese Doppelbeschaffung, die bis zu 20 Milliarden Euro kosten könnte und eine Aufhebung der Schuldenobergrenze erfordert, soll sicherstellen, dass Deutschland seine NATO-Verpflichtungen, insbesondere bei der U-Boot-Jagd, erfüllen kann, während die Fortführung des F126-Projekts parallel verhandelt wird.














