Fregattenbestellung: Wenn Rüstungsprojekte auf Grund laufen 19.03.2026

Die Deutsche Marine hat die Bestellung von Fregatten des Typs 126 als europäisches Musterprojekt geplant, das auf dem günstigsten Anbieter basierte, auch wenn dieser im Ausland ansässig war, mit der Zusage, dass die Fertigung größtenteils in Deutschland stattfindet und die Software aus einem dritten EU-Land stammt. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch aufgrund inkompatibler Software, erheblicher Verzögerungen von mehreren Jahren und Kostensteigerungen von Hunderten Millionen Euro, was die Schwierigkeiten der europäischen industriellen Zusammenarbeit im Rüstungsbereich verdeutlicht, ähnlich wie beim Luftwaffensystem FCAS. Um ihre NATO-Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen, plant die Marine nun den Kauf eines standardisierten deutschen Produkts, das modular und international gefragt ist, was jedoch Fragen aufwirft, ob dies der richtige Weg zur Erlangung europäischer Autarkie im Rüstungssektor ist.














