Freie Wähler feiern Erdrutschsieg in Bayern – und nehmen der CSU reihenweise Landratsposten ab 23.03.2026

Bei den bayerischen Kommunalwahlen 2026 haben die Freien Wähler unter der Führung von Hubert Aiwanger einen historischen Sieg errungen und ihre Anzahl an Landratsposten von 14 auf 28 verdoppelt, wobei sie zahlreiche Ämter von der CSU übernahmen. Dieser Erfolg stellt einen deutlichen Unterschied zu den Kommunalwahlen 2020 dar, als die CSU noch 61 Landratsposten innehatte, während die Freien Wähler nun 24 Landkreise und vier Wählervereinigungen repräsentieren, verglichen mit den 43 verbleibenden CSU-Landräten. Die Freien Wähler gewannen Stichwahlen in mehreren Landkreisen, darunter Kelheim und Aichach-Friedberg, und sicherten sich auch Oberbürgermeisterposten in Kempten und Amberg. Aiwanger bezeichnete das Ergebnis als wegweisend für die Landtagswahl 2028, während CSU-Chef Markus Söder die Verluste zur Kenntnis nahm und die Ergebnisse teilweise auf die Wahl von AfD-Wählern durch die Freien Wähler zurückführte.














