Die norditalienische Region Friaul-Julisch Venetien und die ÖBB entwickeln gemeinsam ein Konzept zur Bewältigung von Kapazitätsengpässen und zur Gewährleistung von Ersatzverbindungen auf der Alpe-Adria-Strecke. Ziel ist es, den wachsenden Fahrradtourismus zwischen Kärnten und Friaul besser zu managen, insbesondere in Spitzenzeiten und während Störungen. Die Verkehrsbeauftragte Cristina Amirante erläuterte, dass die internationalen Micotra-Züge zwar über eine hohe Fahrradkapazität (ca. 200 Plätze) verfügen, die regionalen Züge jedoch primär für Pendler ausgelegt sind und an Wochenenden weniger Platz für Fahrräder bieten. Dies führt in der Hauptsaison regelmäßig zu Problemen. Ein Vorfall während der Pfingstferien, verursacht durch die Umleitung eines überfüllten Railjets und den Ausfall eines Trenitalia-Regionalzugs, hat die Notwendigkeit dieser Maßnahmen verdeutlicht.