Friedensreich Hundertwasser: Wie lebte der Wiener Maler und Baukünstler? 01.04.2026

Friedensreich Hundertwasser, geboren als Friedrich Ernst Josef Stowasser am 15. Dezember 1928 in Wien, war ein vielseitiger Künstler, bekannt als Maler, Baukünstler und Umweltschützer, der gerade Linien und rechte Winkel ablehnte und die Spirale als Symbol des Lebens bevorzugte. Nach dem frühen Tod seines Vaters wuchs er bei seiner Mutter auf und zeigte früh einen ausgeprägten Sinn für Farben und Formen. Nach einer kurzen Studienzeit an der Wiener Akademie der Bildenden Künste, wo er begann, sich Hundertwasser zu nennen, reiste er nach Italien und Paris, wo er seinen unverwechselbaren Stil entwickelte. Seine erste Ausstellung fand 1952 in Wien statt. Hundertwasser reiste viel, lernte Sprachen und schuf weltweit rund 20 Bauten, darunter das Wiener Hundertwasserhaus (eröffnet 1985) und eine öffentliche Toilette in Neuseeland. Er erwarb in Neuseeland Grundstücke, um sie der Natur zurückzugeben, pflanzte über 100.000 Bäume und lebte dort in einem Farmhaus. Hundertwasser, der zweimal verheiratet war und eine Tochter hatte, starb am 19. Februar 2000 auf See an Herzversagen und wurde auf seinem neuseeländischen Grundstück nackt und ohne Sarg beerdigt.














