Friedrich Merz und Syrien: Jetzt will niemand 80 Prozent gesagt haben 01.04.2026

Nach einem Besuch des syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa im Kanzleramt am Montag, dem 13. Mai, entstand eine Kontroverse um die Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer innerhalb von drei Jahren in ihre Heimat zurückkehren sollen, was auf Wunsch des syrischen Präsidenten geschehe. Al-Scharaa dementierte diese Darstellung am Dienstagabend und erklärte, die Zahl sei übertrieben und ihm zugeschrieben worden, während Merz sie gesagt habe. Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte am Mittwoch, dass die genaue Wortwahl unwichtig sei und man sich auf die gemeinsame Arbeit am Wiederaufbau Syriens einig sei, während Merz' Büro die Zahl al-Scharaa zuschrieb. Die Aussage löste Kritik von politischen Gegnern und Bedenken des Deutschen Städtetags hinsichtlich des Arbeitskräftemangels in Deutschland aus, da laut Bundesagentur für Arbeit 60 Prozent der 2015/2016 angekommenen Syrer bereits arbeiten.














