Die Fussball-Weltmeisterschaft in Nordamerika verspricht der FIFA Rekordeinnahmen von über zehn Milliarden Dollar. Obwohl die FIFA ankündigte, die Preisgelder und Gagen zu erhöhen, profitieren die teilnehmenden Verbände angesichts der Aufstockung auf 48 Teams weniger stark. Der Schweizerische Fussballverband (SFV) befürchtete zunächst ein Millionendefizit bei einem Ausscheiden in der Vorrunde. Durch Interventionen wurden die Antrittsgagen nachträglich um etwa zwei Millionen Dollar pro Team erhöht, was dem SFV eine "schwarze Null" ermöglichen soll. Die Gesamtkosten für die Schweizer WM-Kampagne, inklusive Unterbringung und Reisen für 62 Personen, belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Nur sportlicher Erfolg ab der K.-o.-Phase würde dem SFV einen Gewinn von zwei bis drei Millionen Franken einbringen. Die FIFA reinvestiert die Einnahmen in weltweite Fussballprojekte, wovon auch Verbände wie die Schweiz profitieren.