Krawalle am G-7-Gipfel: Macron lässt die braven Schweizer zahlen 16.06.2026

Während der G-7-Gipfel in Évian stattfand, kam es am 14. Juni 2026 in Genf zu massiven Anti-G-7-Demonstrationen mit bis zu 50.000 Teilnehmern. Um die Sicherheit in Frankreich durch maximale Vorkehrungen zu gewährleisten, wurden Proteste auf französischem Boden faktisch ausgeschlossen, wodurch die Unruhen in die Schweiz ausgelagert wurden. In Genf waren 7.000 Sicherheitskräfte, darunter 4.000 Soldaten, im Einsatz, um gewalttätigen Ausschreitungen linksextremer Aktivisten entgegenzuwirken. Trotz eines vorab gesendeten Briefes von Bundespräsident Guy Parmelin verweigert Präsident Emmanuel Macron eine verbindliche Beteiligung an den Millionenkosten für die Sicherheitsmaßnahmen. Die französische Regierung begründet dies philosophisch damit, dass eine Kostenregelung eine „Resignation vor Gewalt“ darstelle. Kritiker werfen Macron vor, die Schweizer Gutmütigkeit auszunutzen, während Bundesrat Cassis die Zusammenarbeit dennoch als ausgezeichnet bezeichnet.














