Bundespräsident Guy Parmelin nahm in einer für die Schweiz beispiellosen Premiere teilweise am G7-Gipfel in Evian teil, einschliesslich des exklusiven Galadinners. Obwohl die Schweiz kein G7-Mitglied ist, diente die Einladung primär der effizienten Beziehungspflege zu führenden Weltpolitikern, um aufwendige Einzelreisen zu vermeiden. Während ein ausführliches Gespräch mit US-Präsident Donald Trump ausblieb und lediglich ein kurzer Austausch stattfand, konnte Parmelin wichtige Kontakte zu anderen US-Ministern sowie Staatschefs knüpfen. Besonders bedeutsam war das Treffen mit dem britischen Premierminister Keir Starmer bezüglich eines Freihandelsabkommens. Angesichts der protektionistischen Zollpolitik der USA zeigten sich viele Partner an einer Intensivierung der Handelsbeziehungen zur Schweiz interessiert, um wirtschaftliche Klumpenrisiken zu minimieren. Parmelin nutzte den Anlass somit gezielt, um die wirtschaftlichen Chancen der hochvernetzten Schweiz auf internationaler Ebene zu fördern.