Gaming-Peripherie wie Mäuse und Tastaturen bietet durch höhere USB-Polling-Raten, anpassbare DPI-Einstellungen und individuelle Beleuchtung klare Vorteile gegenüber Standard-Büroausstattungen. Da Hersteller die notwendige Konfigurationssoftware jedoch primär für Windows und macOS bereitstellen, stehen Linux-Nutzer oft vor Herausforderungen. Es existieren zwar herstellerabhängige Open-Source-Tools, die eine Anpassung ohne Bloatware oder Cloudzwang ermöglichen, doch die Kompatibilität sinkt bei neueren Hardware-Modellen. Ein praktisches Beispiel ist das Tool G810-LED für die Logitech G910, welches Beleuchtungseinstellungen dauerhaft speichert. Falls keine Linux-Tools verfügbar sind, bleibt oft nur der Umweg über einen Windows-PC, um Einstellungen im internen Festspeicher des Geräts zu hinterlegen, welche anschließend plattformübergreifend funktionieren. Insgesamt zeigt sich, dass Linux mittlerweile eine viable Plattform für Gaming ist, sofern man die richtige Tools nutzt.