Gasförderung in Deutschland: Oder doch Fracking? 27.03.2026

Die Debatte über die heimische Gasförderung in Deutschland gewinnt an Fahrt, da die Abhängigkeit von Energieimporten nach dem Irankrieg und gestiegenen Großhandelspreisen deutlich wird. Befürworter, darunter Berater von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und der Wirtschaftsrat der CDU, argumentieren, dass eine eigene Förderung umweltfreundlicher sei als der Import von Flüssiggas (LNG), das energieintensiv gefördert und transportiert wird. Sie schätzen, dass eigene Förderung die klimaschädlichen Emissionen um 20 bis 30 Prozent senken könnte. Allerdings ist eine signifikante Steigerung der heimischen Produktion ohne Fracking, das seit 2017 in Deutschland verboten ist, kaum möglich. Umweltbedenken, insbesondere die Angst vor Grundwasservergiftung, und politische Widerstände, vor allem in Niedersachsen, erschweren eine Legalisierung. Zudem stellen die wirtschaftliche Rentabilität und die fehlende Infrastruktur weitere Hürden dar, sodass eine deutliche Erhöhung der heimischen Gasförderung fraglich bleibt.














