Gastkommentar von Gabor SteingartFünf unbequeme Wahrheiten über Deutschlands Energiewende 10.03.2026

Die globalen Energiemärkte sind aufgrund geopolitischer Spannungen, insbesondere im Nahen Osten, stark volatil, was zu erheblichen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen führt. Während die USA durch ihre Flüssiggasproduktion weitgehend autark sind, leidet Deutschland unter den steigenden Preisen, da es nach der Abschaltung der Kernenergie und dem geplanten Ende des Kohlebergbaus stark von Importen abhängig ist. Trotz politischer Bemühungen zur Energiewende stammen 75 Prozent des deutschen Energieverbrauchs immer noch aus fossilen Brennstoffen, was Deutschland zum EU-Spitzenreiter bei CO2-Emissionen macht. Dies liegt daran, dass die Energiewende nur im Stromsektor, der nur 20 Prozent des Gesamtverbrauchs ausmacht, teilweise umgesetzt wurde, während Verkehr, Industrie und Gebäude weiterhin stark auf fossile Energieträger angewiesen sind. Die Deindustrialisierung droht, und Deutschland muss seine Energieversorgung dringend neu organisieren.














