Gasvorrat in Deutschland: Bayerns Speicher mit besonders niedrigem Füllstand – „Das ist bedenklich“ 07.02.2026

Die bayerischen Gasspeicher weisen im Winter 2026 einen besonders niedrigen Füllstand von nur 19,9 Prozent am 6. Februar auf, was deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 29,12 Prozent liegt. Dies stellt eine Herausforderung für das Gassystem dar, da die Vorsorge vor dem Winter als unzureichend gilt. Die bayerischen Speicher, insbesondere die Porenspeicher mit hohem Fassungsvermögen, aber geringer Leistung, sind primär für saisonale Reserven gedacht und weniger flexibel. Mehrere Anlagen verfehlten die gesetzlichen Füllstandsvorgaben für den 1. Februar deutlich. Trotzdem versichert das bayerische Wirtschaftsministerium, dass aktuell kein Risiko bestehe und die Füllstände auf Kälte und Preissprünge zurückzuführen seien. Es gibt jedoch Pläne, die Speicher Wolfersberg und Breitbrunn 2027 stillzulegen, was auf Widerstand stößt, da sie einen erheblichen Teil der bayerischen Speicherkapazität ausmachen. Experten betonen, dass niedrige Speicherfüllstände angesichts neuer LNG-Infrastruktur und Gasflüsse kein automatisches Indiz für eine Gasmangellage seien.














