Gebrochene Hand, Zahnschmerzen - IS-Attentäter aus Österreich zittert vor Todesstrafe 22.06.2026

Hasan E., ein 21-jähriger österreichischer Staatsbürger, könnte in Saudi-Arabien zum Tode verurteilt werden. Der Urteilsspruch wird für Dienstag erwartet. Der Mann hatte im März 2024 im Namen der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in Mekka fünf Menschen mit einem Messer attackiert. Er stach vor der Al-Harām-Moschee auf einem Obst- und Gemüsemarkt zunächst einem Wachmann in den Hals und verletzte danach vier weitere Personen. Alle fünf Opfer überlebten. Der Fall ist mit dem Terrorprozess in Wiener Neustadt verknüpft, bei dem die Mitangeklagten Beran A. und Arda K. als Planer eines koordinierten Anschlags in Istanbul und Dubai galten. Die beiden ließen jedoch im letzten Moment von ihren Plänen ab und wurden in Österreich wegen Beitragstäterschaft zum versuchten Mord zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Sie hatten Hasan E. als treibende Kraft der Terrorpläne bezeichnet.














