Gebäudemodernisierungsgesetz Forschende sehen "katastrophale Verwässerung" 25.02.2026

Forschende und Verbände kritisieren die Eckpunkte zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes scharf und bezeichnen sie als "katastrophale Verwässerung", die die Transformation des Gebäudesektors teurer und chaotischer mache. Die geplante Streichung der 65-Prozent-Erneuerbare-Energien-Vorgabe für neue Heizungen und die Möglichkeit, weiterhin Gas- und Ölheizungen einzubauen, die lediglich mit "Grüngas"- und "Grünöl"-Quoten klimafreundlicher werden sollen, stoßen auf massive Kritik. Experten wie Jan Rosenow und Malte Küper warnen vor mangelnder Planungssicherheit, der Knappheit und den hohen Kosten von Grüngasen sowie einer Unterschätzung der CO2-Reduktionspotenziale. Umweltverbände sehen darin ein Ablenkungsmanöver und eine Bevorzugung der Gaswirtschaft, während die Abhängigkeit von Importen droht. Die Experten sind sich einig, dass der Gebäudesektor, der für ein Drittel der CO2-Emissionen verantwortlich ist, seine Klimaziele verfehlen wird, wenn nicht dringend gehandelt wird.













