Gebäudemodernisierungsgesetz Wie es zur mühsamen Einigung kam 25.02.2026

Nach langwierigen Verhandlungen hat sich die schwarz-rote Koalition auf eine Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes geeinigt, die jedoch kritisch hinsichtlich des Klimaschutzes bewertet wird. Der Kompromiss sieht die Abschaffung der 65-Prozent-Grenze für erneuerbare Energien bei neu eingebauten Heizungen vor, wodurch fossile Energieträger weiterhin erlaubt sind und lediglich ab 2029 einen geringen Bioanteil aufweisen müssen. Dies widerspricht den Klimazielen, wie Ökonomin Claudia Kemfert vom DIW betont. Politisch wird die Einigung als Erfolg gewertet, da sie einen Streitpunkt beilegt, der bereits die Vorgängerregierung belastete und die Koalition unter Beweisdruck setzte, kontroverse Themen lösen zu können. Die Union betont die wiedergewonnene Freiheit für Hausbesitzer, während Experten darauf hinweisen, dass im Neubau ab 2030 ein Null-Emissionsgebot gilt und für fossile Heizungen keine staatliche Förderung vorgesehen ist.













